“Ich hatte eine schlaflose Nacht” sagte Samuel, als ich ihn auf dem Podium zu seiner ersten Fahrt mit einem E-Truck fragte. Heute lächelt er darüber.
🎤 Ich habe am E-Motion Day bei Käppeli Logistik in Sargans eine Podiumsrunde moderiert zur Elektromobilität in Logistik und Bau. Auf der Bühne standen der Inhaber Remo Bianchi, der Geschäftsführer Mike, der Leiter Unternehmensentwicklung Tim, Vertreter einiger Truck-Hersteller und Samuel, der bei Käppeli einen elektrischen Truck fährt.
🤨 Ich habe Samuel gefragt, was ihm durch den Kopf ging, als Mike ihm sagte, morgen fährst Du elektrisch. Seine Antwort: Er hatte eine schlaflose Nacht. Er sollte quer durch die Schweiz bis Basel, zum ersten Mal mit einem E-Truck. Er wusste nicht, ob er es schaffen würde und dachte an Sachen wie Reichweite und Laden.
😊 Dann habe ich ihn gefragt, wie es heute ist. Antwort: Es funktioniert und er würde nicht mehr zurück zum Diesel wollen. Doch Stolpersteine bleiben.
⚡ Das war der Moment, an dem alles andere auf der Bühne kleiner wurde. Vom Inhaber über den Geschäftsführer bis zum Fahrer war eine Linie zu hören: Die Logistik wird elektrisch.
🚚 Sechs europäische OEM standen mit ihren Topmodellen auf dem Hof, von Scania bis Designwerk, dazu ein Windrose aus China. Die europäischen Hersteller haben den Windrose offen kommentiert. Eine Ansage, die sie ernst nehmen, ohne sich davon nervös machen zu lassen. Sie haben aber auch klargemacht: Es gibt heute für fast jeden Anwendungsfall einen E-Truck, und es werden Tag für Tag mehr.
📞 Die Trucks und die Technik sind da. Aber das meiste passiert dort, wo niemand zuschaut. In der Disposition, in den Prozessen, im Kopf des Fahrers. Genau dort ist es am schwersten.
🤝 Tim hat es deshalb klar gesagt: Probiert es nicht alleine. Holt Euch Hilfe, am besten von Logistikern, die das schon hinter sich haben. Es gibt keinen Grund, jeden Fehler selbst zu machen.
🦾 Mike hat es am Schluss eingeordnet: Bis zur Erfüllung der Ziele des Klimaschutzgesetz 2050 in der Schweiz sind es noch 24 Jahre. Die Zeit es weiter zu beobachten ist vorbei. Gehen wir’s an.