🚛 Wenn Du auf LinkedIn über E-Trucks liest, geht es um Reichweite, Megawatt-Charging und Fernverkehr. Doch schau mal aus dem Fenster…
👀 Dann siehst Du, dass ist nur ein Teil der Branche. Der andere sieht so aus, wie auf den Bildern unten. Die Bilder sind alle aus dem Ladepark von einer Spedition aus Sargans in der Schweiz.
🇨🇭Ein einziger Schweizer Logistiker, der heute schon Bautransport, Verteilverkehr, Sondertransport und Schüttgut elektrisch fährt. Und er ist damit nicht alleine. Wer den Ladepark besucht, sieht weitere Logistiker mit noch mehr Anwendungsfällen, die dort ebenfalls laden.
🔄 Das ist die Bandbreite, die in der Fernverkehrs-Erzählung auf LinkedIn zu oft untergeht. Diese Trucks fahren keine Touren mit 800 und mehr Kilometern. Sie pendeln, warten beim Be- und Entladen, kommen manchmal tagsüber und jeden Abend zurück auf den Hof. Geladen wird zwischendurch oder über Nacht.
🛣️ Ihre Bedürfnisse sind andere als die der Fernverkehrs-Sattelzüge. Die einen haben ebenfalls planbare Routen, andere hingegen nicht. Das sind die wilden Logistiker mit wechselnden Aufträgen, bei denen kein Tag dem anderen gleicht.
🗳️ Beide brauchen Ladeinfrastruktur und beide haben andere Anforderungen als der Korridor-Verkehr. Und beide wollen nicht nur, sie müssen elektrisch werden. Das Schweizer Stimmvolk hat im Juni 2023 entschieden: Netto-Null bis 2050.
⚡Für Schwerlast heisst das BEV für die Mehrheit aller Touren. E-Fuels und Wasserstoff bringen weder die Effizienz noch stehen sie im ausreichenden Masse zur Verfügung.
💡Der Fernverkehr auf der Langstrecke braucht die richtige Infrastruktur, doch dabei darf der andere Teil der Branche nicht vergessen gehen. Weder auf medial noch bei den Lösungen.